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Gianna
neu hier
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Hallo, wollte mich einfach nochmal melden, also war jetzt beim Doktor und habe nochmal die Leberwerte und sonst alles kontrollieren lassen weil ich ja solche starken Beschwerden (Übelkeit, Leberschmerzen usw.) direkt nach meiner 48 wöchigen Interferon Therapie hatte obwohl ich PCR negativ war . Laut Arzt ist alles in Ordnung, mittlerweile ist es auch besser geworden, vielleicht war es wirklich ein wenig Kopfsache. Aber jetzt meine Frage: Wie ist es denn überhaupt mit Alkohol nach der Therapie, sollte man da trotzdem keinen Schluck trinken oder ist mal ein Bier oder 2 drin? Will natürlich kein Risiko eingehen und habe auch irgendwie ein schlechtes Gewissen wenn ich es machen würde. Wie haltet Ihr das, kann mir da jemand seine Erfahrungen oder Tipps mitteilen. Liebe Grüße Gianna
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Beiträge gesamt: 7 | Dabei seit: Mai 2005 | Erstellt: 1:39 pm am Mai 19, 2005 | IP
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Raymond
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Liebe Gianna, das ist eine Frage die sehr shwierig zu beantworten ist : Mir hat zum Beispiel mein Professor noch nie verboten Alkohol zu trinken, nur wärmstens davon abgeraten, da die Schäden die alleine schon von den Viren verursacht werden, bei Alkohol konsum explosionsartig verstärkt werden... Darüber hinaus kommt dann noch der Aspekt inwiefern ist deine Leber noch balastbar, denn wenn Du Virenfrei bist, und es bleibst so, was ich Dir von ganzem Herzen wünsche, dann hätte ja die Leber eine Last weniger zu tragen, und in dem Moment hättest Du wieder mehr "Spielraum"... Ein Glässchen ab und an kann tragbar sein, aber das muss jeder für sich selber entscheiden ! 54 von 72 Wochen Viele liebe Grüsse aus Strasbourg
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Beiträge gesamt: 113 | Dabei seit: März 2005 | Erstellt: 10:14 am am Mai 20, 2005 | IP
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Julius
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Hallo Gianna! Also ich würde schon einmal grundsätzlich bis ein Jahr nach Therapie absolut nichts Alkoholisches trinken, um die Leber nicht zu belasten! Danach hängt es wahrscheinlich davon ab, in welchem Zustand deine Leber ist. Ob du dann an Festen und ähnlichen Anlässen was trinken solltest/dürftest, würde ich den Arzt fragen. Die Ärzte sind meist misstrauisch, denn man unterschätzt gerne die Menge, die man wirklich zu sich genommen hat. Aber ist das tatsächlich ein Problem? Ich trinke gelegentlich alkoholfreies Bier, sonst seit 10, 15 Jahren schon nichts mehr. Lustiger bin ich allerdings daurch nicht geworden. Mit lieben Grüßen Julius
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Beiträge gesamt: 312 | Dabei seit: Okt. 2004 | Erstellt: 11:29 am am Mai 20, 2005 | IP
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Cluberer
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Hallo Gianna, Ich habe gestern auf Discoverychannel ein wissenschaftliches Alkohol Experiment gesehen in der erläutert wurde wie Alkohol auf den körper wirkt und was ein Suchtverhalten auslöst. Das war wirklich interessant zu sehen wie Menschen sich masslos selbst überschätzen können, was ihr Alkoholkonsumverhalten betrifft. Da war zum Beispiel eine Frau so mitte dreißig die meinte sie würde einmal im Monat ausgehen und so 5-6 Drinks (Schnapsmischgetränke so ala' Wodka Lemmon usw.) trinken, doch tatsächlich hat sie ganze 17 Stück getrunken. Wenn sie von den wissenschaftlern nicht gestoppt worden wäre hätte sie weiter getrunken, und das obwohl sie eine Alkoholgehalt von weit über 2 Promille hatte, also in einem bereich der für sie lebensbedrohlich werden konnte. Die Probanden wurden dannach auch ärtztlich betreut, bzw. überwacht. Es wurden noch weitere test's gemacht zb. was die fahrtüchtigkeit und Reaktion betrifft. Natürlich hat keiner bestanden. Was ich damit sagen will ist das die Gradwanderung zwischen "Alkoholgenuss und Alkoholmissbrauch" sehr schmal ist, und die frage ob Alkoholkonsum ja oder nein, die muss jeder für sich selbst beantworten(verantworten). In diesem Sinne LG Cluberer (Geändert von Cluberer um 11:42 am am Mai 20, 2005)
----- "Es gibt ebenso wenig hundertprozentige Wahrheit, wie hundertprozentigen Alkohol." "Sigmund Freud" http://www.1fcn.de ALLEZ FCN!
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Beiträge gesamt: 213 | Dabei seit: Mai 2005 | Erstellt: 11:40 am am Mai 20, 2005 | IP
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Magicsteve
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Hallo Gianna, jaja der liebe Alkohol. Ich sehe das ziemlich differenziert. Nach erfolgreicher Therapie und einem guten Leberstatus würde ich sicher nicht auf ein gutes Glas Wein zu einem guten Essen verzichten wollen. Alkoholexzessen, wie von unserem lieben Cluberer beschrieben, ist nichts hinzuzufügen, da erklärt sich eigentlich alles von selbst. Seit ich von meiner Infektion weiß, ist mein Umgang mit Alkohol sehr viel bewußter geworden, im Rahmen der Therapie selbstredend absolut ohne, nur spielt für mich der Punkt der Lebensqualität eine nicht unbedeutende Rolle und dazu gehört für mich persönlich gelegentlich ein gutes Glas Wein dazu. Aber das ist eine individuelle Geschichte und sicher in Abhängigkeit zur gesundheitlichen Situation zu betrachten. So, nach diesem `Outen` als Genuß-Alki (grins) wünsche ich allen ein wunderschönes Wochenende. es grüßt Magicsteve
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Beiträge gesamt: 174 | Dabei seit: April 2005 | Erstellt: 4:06 pm am Mai 20, 2005 | IP
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Gianna
neu hier
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Danke für Eure Beiträge zu dem Thema Alkohol, also werde auch mal hin und wieder ein Gläschen zu mir nehmen und erst mal bis zu meinem nächsten Test abwarten. Aber denke nach so einer Krankheit und was man da alles so mitgemacht hat ist es für jeden von uns einleuchtend das man bewußter mit solchen Dingen im Bezug auf den eigenen Körper umgehen sollte. Die Angst steckt immer noch zutief und man ist auch auf jeden Fall nachdenklicher geworden in jeder Beziehung. Liebe Grüße an alle Gianna
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Beiträge gesamt: 7 | Dabei seit: Mai 2005 | Erstellt: 9:48 am am Mai 23, 2005 | IP
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Raymond
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Hallo liebe Gianna, ich kann Dich zwar irgendwie verstehen, nach so einem langen Weg ist Dein Hunger bzw. Durst auf Leben legitim, aber bestimmt hast Du in absehbarer Zeit wieder eine PCR zur Kontrolle, und wenn auch der Alkohol keinen direkten Einfluss auf das Ergebniss hat, so wäre es nicht trotzdem Schade die Gammas und Transaminasen unnötig in die Höhe zu drücken ??? Geht mich zwar nichts an aber wäre eine Überlegung Wert... (55 von 72 Wochen) Liebe Grüsse aus Strasbourg
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Beiträge gesamt: 113 | Dabei seit: März 2005 | Erstellt: 10:10 am am Mai 23, 2005 | IP
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