Homepage der Hepatitis C Selbsthilfegruppe Ludwigshafen.

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Die Presse über uns:
Am 3. August 2003 [Link öffnet in neuem berichtete Fenster] Radio RPR 2
über unsere Selbsthilfegruppe LU / MA im Rahmen der Sendung "Gern gehört" vier Stunden lang immer wieder in kürzeren Interviewsequenzen über die Hepatitis C.
Gerd Leienbach, Moderator bei RPR, berichtete in vorbildlicher Weise über die Infektionswege und Symptome der Hepatitis C.
In diesem Interview mit Margrit Gräser wird die Problematik der Diagnostik und Behandlung angesprochen.
Interview anhören im Mediaplayer MP3.
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Mannheimer Morgen:"Lebendspende immer wichtiger"
Über die therapeutischen Möglichkeiten bei fortgeschrittenen Lebererkrankungen informierte ein Arztseminar im Pfalzbau. Veranstalter war das Klinikum der Stadt Ludwigshafen, geleitet von Professor Jürgen F. Riemann und Dr. Uwe Weikert. 55 niedergelassene und Klinikumsärzte sowie Margrit Gräser von der Selbsthilfegruppe Hepatitis C nahmen an der Fortbildung teil.
Laut Weikert stellt sich wegen des Mangels an Spenderlebern immer dringender die Frage nach der Weiterentwicklung der medikamentösen Therapie. Lebertransplantationen und ihre Erfolge standen aber im Mittelpunkt der Fortbildung. Bereits 70 Prozent der Transplantierten überleben die ersten fünf Jahre nach dem Eingriff, berichtete Professor Otto von der Uniklinik in Mainz, wo jährlich 50 bis 70 Lebern transplantiert werden. Die Bedeutung der Lebendspende von Lebern nehme immer mehr zu, sie sei aber für den Spender - zumeist ein Verwandter - mit Risiken verbunden. Bis es zu einer Transplantation komme, vergehe oft bis zu ein Jahr. Der Appell gehe also in Richtung der niedergelassenen Ärzte, rechtzeitig an eine Transplantation zu denken, sagte Weikert im Gespräch mit unserer Zeitung. In der Zwischenzeit müsse auch die endoskopische Therapie vorangebracht werden, die immer häufiger ambulant durchgeführt werde. bur
Infos über die Selbsthilfegruppe Hepatitis C unter Tel. 0621/670 96 31.
© Mannheimer Morgen – 20.01.2003
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Mannheimer Morgen: Wege aus der Arzt-Odyssee
Hepatitis C-Selbsthilfegruppe plant auch Vorträge
Häufig verläuft die Krankheit zunächst unerkannt. Bisweilen werden die Beschwerden wie Müdigkeit, Depressionen, Schlafstörungen und Schmerzen im rechten Bauchbereich aber auch falsch interpretiert, erklärt Margrit Gräser, Gründungsmitglied der Hepatitis C-Selbsthilfegruppe für Betroffene und Angehörige. "Wir planen einen regelmäßigen Gesprächskreis aber auch Vorträge zu dem Thema."
Nach ihren Angaben fühlen sich die Patienten oft ratlos und allein gelassen. Neben medizinischen Fragen etwa zu Fachärzten und speziellen Behandlungsmöglichkeiten sollen in der Selbsthilfegruppe soziale Aspekte erörtert werden. Besteht Ansteckungsgefahr für Kinder oder den Sexualpartner? Wie verhalte ich mich am Arbeitsplatz richtig? Dies sind, so Gräser, immer wieder gestellte Fragen. Die Patienten durchliefen häufig eine "Odyssee von Arzt zu Arzt" und landeten nicht selten beim Psychologen.
Die Selbsthilfegruppe arbeite eng mit dem "Deutschen Hepatitis C-Forum" zusammen. "Dadurch steht uns ein riesiges Potenzial an Wissen und neuesten Erkenntnissen zur Verfügung", freut sich Gräser. Nach ihrer Einschätzung ist die Krankheit Hepatitis C in Auswirkung und Verlauf im Vergleich zu Aids in der Bevölkerung noch fast unbekannt.
Hepatitis C gilt als sehr häufige, aber behandelbare Erkrankung. Geschätzt wird, dass bundesweit 400 000 bis 800 000 Bürger infiziert sind. Die Dunkelziffer wird als sehr groß eingestuft. Infektionsgefahr besteht nach Gräsers Angaben besonders bei operativen Eingriffen und Untersuchungen mit Blutkontakt. Das medizinische Personal habe berufsbedingt ein höheres Risiko. Eine weitere Ansteckungsmöglichkeit sei unter anderem beim intravenösem Drogenkonsum gegeben.
Die Selbsthilfegruppe trifft sich ab September regelmäßig am ersten Dienstag im Monat, von 18 bis 20 Uhr in Räumlichkeiten des Schillerwohnstifts Oggersheim, Kapellengasse. Für den 1. Oktober ist ein Fachvortrag mit dem Mannheimer Oberarzt Dr. Johannes Benninger ebenfalls im Schillerwohnstift Oggersheim vorgesehen. ott
Weitere Infos zur Selbsthilfegruppe unter Tel. 0621/67 09 631.
© Mannheimer Morgen – 03.08.2002
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Hepatitis C häufig zunächst unerkannt"
Die neu gegründete Hepatitis C-Selbsthilfegruppe will mit einer ersten Vortragsveranstaltung am 1. Oktober über die Erkrankung informieren. Dr. Johannes Benninger, Oberarzt am Klinikum Mannheim, referiert um 18 Uhr im Schillerwohnstift Oggersheim, Kapellengasse, über Entstehung, Diagnose und Behandlungsmöglichkeiten. Bundesweit seien etwa 800 000 Bürger infiziert, schätzt Margit Gräser von der Selbsthilfegruppe. Häufig verlaufe Hepatitis C zunächst unerkannt. Bisweilen würden die Beschwerden wie Müdigkeit, Depressionen, Schlafstörungen und Schmerzen im rechten Bauchbereich falsch interpretiert, etwa als Folgen einer Grippe. Infektionsgefahr bestehe unter anderem bei operativen Eingriffen oder Untersuchungen mit Blutkontakt. Während die Erkrankung für eine Teil der Infizierten milde verläuft, kann sie bei anderen zur Leberzirrhose führen. Weitere Infos zur Selbsthilfegruppe unter Tel. 67 09 631 (Margit Gräser). ott
© Mannheimer Morgen – 30.09.2002
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Mannheimer Morgen:Viele Wege der Ansteckung
Vortragsveranstaltung der Hepatitis-C-Selbsthilfegruppe
Den Gedanken an eine Hepatitis-C-Selbsthilfegruppe hatte Margrit Gräser, als bei ihr vor zwei Jahren die Diagnose gestellt wurde und sie über Krankheit und Behandlungsmöglichkeiten nur wenige Informationen hatte. Die Initiative will nun die Öffentlichkeit aufklären. Bei der ersten Infoveranstaltung im Schiller-Wohnstift referierte Dr. Johannes Benninger, Oberarzt der Leberambulanz der Uniklinik Mannheim, über Infektionswege, Prophylaxe, Symptome und Therapien.
Hepatitis, eine Leberentzündung, die am häufigsten durch Viren verursacht wird, komme in sechs verschiedenen Arten vor. Die geschätzte Zahl der Neuerkrankungen in Deutschland mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) liegt seinen Angaben zufolge bei jährlich 5000 bis 8000. Der Mensch sei der einzige Träger des HCV, das erst 1989 entdeckt wurde und im Blut enthalten ist. Bis 1991 sei die Ansteckung meistens über Bluttransfusionen erfolgt, so Benninger. Heute seien auch Spritzen und Kanülen - beispielsweise bei Drogenabhängigen -, unsaubere Tätowierungen, Piercings und Ohrlochstecker häufige Übertragungswege. Auch die "nosokomiale Übertragung" bei Nichteinhaltung der Hygienerichtlinien im Krankenhaus oder medizinischen Bereich sei ein großer Risikofaktor.
Die Krankheitssymptome sind nach Angaben des Experten in der Regel Müdigkeit, Oberbauchschmerzen und teilweise Gelbsucht. Die Diagnose könne anhand der Leberwerte und per Ultraschall gestellt werden. "Eine Therapie ist nur unter bestimmten Auflagen möglich", erläuterte Benninger. Der Patient bekomme sie auf Wunsch oder bei chronischer Hepatitis, dürfe aber vorher nicht an Herzerkrankungen, Depressionen oder Epilepsie gelitten haben. Ziel sei die dauerhafte Entfernung des Virus. Wichtig sei, so Benninger, dass der Patient versuche, auftretende Probleme zu meistern und die Therapie ohne Abbruch durchzuziehen. Günstigstenfalls liege die Erfolgsaussicht bei etwa 80 Prozent.
Bei der anschließenden Fragerunde sagte Benninger, dass eine Behandlung mit Misteln die Virenmenge zwar verringern würde, aber nicht komplett zerstöre. cs
Weitere Informationen bei der Selbsthilfe Hepatitis C Virus unter Telefon und Fax: 0621/670 96 31.
© Mannheimer Morgen – 07.10.2002
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Die Rheinpfalz: Wer Kriegt Hepatitis c?
Zwischen 400.000 und 800.000 Menschen sind bundesweit mit dem Hepatitis C Virus infiziert. Die Dunkelziffer liegt weit höher. In Ludwigshafen gibt es seit kurzem eine Hepatitis C-Selbsthilfegruppe, die sich jeweils am 1. Dienstag im Monat (ab 3. September) von 18 bis 20 Uhr im Schiller-Wohnstift in der Kapellengasse 25 in Oggersheim trifft. RHEINPFALZ-Mitarbeiterin Saskia Jeck unterhielt sich mit Margrit Gräser, der Initiatorin der Selbsthilfegruppe. Die gelernte Krankenschwester erwarb ihre Krankheit während der Ausübung ihres Berufes.
Frau Gräser, wie können sich Menschen mit Hepatitis C infizieren?
Ausschließlich über den Blut-zu-Blut-Kontakt, beispielsweise durch Bluttransfusionen vor 1991, denn Hepatitis C kann man erst seit 1990 testen. Zahnbehandlungen, Operationen aller Art, intravenöser Drogengebrauch, Tatoos, Piercings, Ohrlochstechen sind weitere mögliche Übertragungswege.
Mit welchen Folgen muss man als Hepatitis C-Erkrankter rechnen? Ist die Krankheit heilbar?
Während für einen Teil der chronisch infizierten Menschen die Erkrankung milder verläuft, kann sie bei anderen zu Leberzirrhose und Leberkrebs führen. Es gibt eine sogenannte Kombi-Therapie mit Interferon und Ribavirin, mit der Hepatitis C behandelt werden kann.
Warum haben Sie in Ludwigshafen eine Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen?
Ich habe selbst noch sehr gut in Erinnerung, als ich meine Diagnose Hepatitis C bekam, wie verlassen ich mir vorkam. Aufklärung über diese Krankheit habe ich nur sehr spärlich bekommen. Dank Internet konnte ich mir entsprechende Informationen beschaffen. Aber viele Menschen verfügen über diese Möglichkeit nicht. Deshalb ist es mir ein großes Anliegen, diesen Menschen zu helfen. Man muss bedenken: Es gibt weltweit mehr Menschen, die mit dem Hepatitis-C-Virus infiziert sind als mit dem Aids-Virus.
Welche Intention verfolgen Sie?
Neben den medizinischen Aspekten werden auch die persönlichen und sozialen Aspekte angesprochen und Hilfe für das tägliche Leben gegeben. Viele Infizierte halten sich bedeckt, schämen und verstecken sich. Da will ich helfen. Ziel ist, Erfahrungen auszutauschen und sich zu unterstützen. (kia/Foto: privat)
Aug
Vortrag über Therapie bei chronischer Hepatitis
Mit Behandlungsmöglichkeiten der chronischen Hepatitis oder deren Linderung beschäftigt sich am Dienstag, 6. Mai, der Vortrag eines Arztes von der Leberambulanz des Mannheimer Klinikums auf Einladung der Hepatitis C-Selbsthilfegruppe Ludwigshafen. Nach deren Angaben sind in Deutschland rund 800.000 Menschen Träger des Hepatitis-C-Virus. Die Dunkelziffer sei sehr groß, weil trotz bestehender Symptome die Krankheit häufig nicht erkannt oder fehldiagnostiziert werde. In den letzten Jahren seien jedoch große Fortschritte in der Untersuchung und der Therapie gemacht worden. Der Vortrag im Oggersheimer Büro „Soziale Stadt" (Comeniusstraße 20) beginnt am kommenden Dienstag um 19 Uhr. Weitere Infos gibt es über Telefon 6709631 oder im Internet: http://lumed.de/c (e-mail: hep@ludmed.de. (red)
© Die Rheinpfalz 29.04.2003

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